Lacings

Lacing: Ukrainian

1 Jun, 2019

Hierbei wird der Schnürsenkel von der Fußbeuge in Richtung Zehen eingefädelt und am untersten Loch durch einen Knoten auf der Innenseite am herausrutschen gehindert.

Der große Vorteil liegt darin, dass die Senkelenden niemals herausrutschen können, die ja normalerweise am oberen Ende des Schnürteils aus der letzten Öse kommend zur Schleife gebunden werden. So braucht man niemals wieder Senkelenden einfädeln, wenn man sich grade herunter bückt. Besonders freuen sich darüber Leute, denen es schwer fällt sich zu bücken. Allerdings muss man auch erwähnen, dass der auf der Innenseite liegende Knoten auf dem Fußrücken drücken kann. 

Ist das der Fall, gehe einfach zum nächsten Schuster. Der hat das nötige Werkzeug, um mit ein paar vorsichtigen Hammerschlägen den Knoten etwas flach klopfen zu können. Bei klassischen Schuhen, so wie diesem Blattschnitt auf dem Foto, verdeckt die Zunge den Knoten. Darum ist dieses Schnittmodell auch besonders geeignet, diesem Problem vorzubeugen.

Ob man auch mit dieser Schnürung ganz normal eine Schleife machen kann? Ja, probiere es aus. Nur den Startknoten braucht man nicht immer wieder zu machen, den der ist ja sozusagen schon vorkonfiguriert.

Den Namen hat diese Schnürmethode überings, da sie, Überlieferungen zufolge, in der Ukraine erfunden wurde.

In unserem Beispiel zeigen wir diese Schnürmethode mit dem Modell 0482C mit einem Durchmesser von 2 mm und in der Länge 75 cm, in der Farbe Mittelbeige. 

Wenn Schnürsenkel, dann LACCICO.

LACCICO - immer die passenden Senkel.

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